Was ist Trial?

  • Was ist Geländewagentrial?
  • Wie wird gewertet?
  • Wor dürfen Zuschauer stehen
  • Kann ich auch Teilnehmen?

Beim Trialsport geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Geschicklichkeit, Teamgeist und Spaß! Ziel dabei ist es, mehrere abgesteckte Sektionen im Gelände mit einem allradgetriebenen Fahrzeug zu durchfahren.
Es gibt Strafpunkte für Rückwärtsfahren, berühren und umfahren der Stangen.

Dabei legen die Fahrer oft erstaunliches Fahrkönnen an den Tag. Der Sektionsaufbau und die Wertung erfolgen nach dem Reglement des austragenden Verbandes. Bei der technischen Abnahme vor jedem Lauf wird kontrolliert, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Dazu zählt bei Serienfahrzeugen, dass mindestens Halbtüren und Überrollbügel vorhanden sind. In der verbesserten Klasse und bei den Prototypen sind Überrollkäfige und Vierpunktgurte Pflicht. Helm- und Gurtpflicht verstehen sich von selbst für alle Teilnehmer.

Spaß und Spannung ist nicht nur für die Fahrer selbst garantiert, auch die Zuschauer kommen auf ihre Kosten:
Beim unmittelbaren, aber abgesicherten Zugang zu den Sektionen kann hautnah mit einem Blick auf das Cockpit miterlebt werden, wie die Fahrer samt Copiloten die Herausforderung meistern. Näher ist man bei fast keiner anderen Motorsportart dabei.

Richter / Judges gibt es bei dieser Sportart nicht mehr, sondern die anderen Teams werten auch gleich selber. Es gewinnt dasjenige Team, welches am wenigsten Strafpunkte sammelt.

Folgende Wertungspunkte werden vergeben:

  • Rückwärts fahren / rutschen oder rollen: 1-6 Punkte (je nach Grösse des Fahrzeuges)
  • Torstange berühren: 5 Punkte
  • Torstange umfahren: 25 Punkte
  • Sektionsband unterfahren: 5 Strafpunkte
  • Tor nicht befahren 50

Ausserhalb, jedoch sehr nahe an der einer Sektion. Das Absperrband darf nicht unterschritten werden!

Grundsätzlich kann jeder mit einem Allrad getriebenen Fahrzeug bis 3,5 tonnen Gesamtgewicht an einem Geländewagentrial teilnehmen.

Fun Cup (FC - grün)

Fun Cup ist die Kategorie für Einsteiger mit Strassen zugelassenen Fahrzeugen. Für Einsteiger oder solche die Ihr Fahrzeug noch auf der Strasse bewegen wollen eine Strassenkategorie namens FunCup. Diese Kategorie ist trotz des Wortes FUN anspruchsvoll. Ohne Fehler in allen Sektionen durch zu kommen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Hier kann jeder starten mit einem Geländetauglichen Allradfahrzeug. Nach einer technischen Abnahme, wo der Handicapfaktor des Fahrzeuges ausgewertet wird kannst Du in dieser Kategorie starten. Je nach Radlänge bekommst du zwischen 1 und 6 Punkten für ein Rückwärtsfahren. Der Handicapfaktor soll das gleichgewicht zwischen originalen Fahrzeugen und solchen welche keine zusätzlichen Sperren, Höherlegungen oder anderen technischen Hilfsmittel haben herstellen.

Original (O - blau)

In der Kategorie sind Serienmässige Fahrzeuge zugelassen im Originalzustand, wobei nur kleinste Veränderungen vorgennommen werden dürfen. Zusätzlich muss ein Überrollkäfig installiert werden, welcher die Insassen bei Überschlägen schützen soll.

Standard (S - weiss)

In der Kategoriue Standard werden mehr Umbauten erlaubt als noch in der Originalen Kategorie. Das Fahrzeug wird noch erkannt. Es dürfen beispielsweise Motoren durch stärkere getauscht werden, Stossstangen abgeändert und auch Sperren eingebaut werden.

Modified (M - gelb)

In der Kategorie Modified darf im gegensatz zur Kategorie Standard wieder mehr am Fahrzeug verändert werden. Das Fahrzeug wird immer noch als Markenfahrzeug erkannt kann jedoch massiv modifiziert werden.

Promodified (PM - schwarz)

In der Kategorie Promodified kann das Fahrzeug fast bis zur unkenntlichkeit verändert werden. Augenfällig sind mit Sicherheit, dass jedes Rad separat gebremst werden kann was engeres Kurvenfahren zulässt.

Prototype (P - rot)

Wie es der Name bereits sagt sind dies Prototypen, meistens existiert nur ein eiziges Exemplar, das in mühsamer Handarbeit langwierig aufgebaut wird. Fahrzeuge werden nach den Bedürfnissen des Fahrers aufgebaut und können nebst allen Sperren, Einzelradbremsen auf 4 Radlenkung aufweisen. Die oberste Kategorie fährt in der Regel auch die schwersten Sektionen. Überschläge sind keine Seltenheit.

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